Buddeln und Brutzeln:Wie wir zusammen hunderte Bäume pflanzten

Klimaneutrale Fahrten
Egal ob nach Taizé, nach Rom oder zum Chrisamtag nach Aachen, wir vom Fachbereich Kirchliche Jugendarbeit bringen die Jugendlichen hin. Dazu buchen wir Reisebusse, machen Werbung, organisieren die Fahrten, informieren und betreuen vor Ort. Das ist alles viel Arbeit die Spaß macht, aber gerade die Busfahrten stellen eine Umweltbelastung dar. Auch wenn es viel weniger C02 verursacht, als wenn viele mit einem Fahrzeug fahren: es verursacht dennoch CO2.
Alle Jugendliche jetzt zu Fuß laufen zu lassen, wäre eine Möglichkeit CO2-neutral unterwegs zu sein, darauf warten, dass klimaneutrale Fahrzeuge zur Verfügung stehen eine weitere Möglichkeit, wir haben uns jedoch entschieden das produzierte CO2 mit neuen Bäumen zu binden.
Hierzu haben wir am Samstag den 15.03.2025 nach Bouderath eingeladen, mit uns gemeinsam Bäume zu pflanzen und die dabei verbrauchten Kalorien im Nachgang wieder reinzuholen. Denn so toll Bäume sind und ihre Aufgabe des Klimaschutzes nahezu selbstständig durchführen, die Setzlinge müssen erst einmal eingepflanzt werden. Das benötigt einmal Know-How, das wir vom Förster erhalten haben und Muskelkraft. 600 Löcher mussten also gebuddelt werden, aber nicht wild durch die Gegend, sondern in geeigneten Abständen umd die Baumpflege zu erleichtern und damit sich die Bäume nicht gegenseitig den Platz klauen. Zudem mussten dann natürlich die Setzlinge in die gebuddelten Löcher und dann pfleglich mit Erde wieder zugedeckt werden, damit sie groß und stark werden.
Groß und Stark waren auch die zahlreichen Helfer*innen die den Samstag nutzten um fleißig anzupacken, ab 9:00Uhr morgens standen alle parat und halfen mit ein bisschen mehr Wald in die Welt zu bringen. Insgesamt 15 Leute waren dabei beschäftigt gemeinsam etwas für das Klima zu machen.
Nach vielen Stunden in denen wir gemeinsam ordentlich Arbeit investiert haben, kam dann natürlich ein weiterer Gast dazu: der Hunger. Diesen konnten wir an der Grillhütte Bouderath beim vegetarischen Grillen aber gut besänftigen.
Wir bedanken und sehr herlich bei allen Helfer*innen, als auch beim Förster der uns zeigte was wir zu tun haben, damit aus den Setzlingen auch Bäume werden.